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Sonntag, 11. April 2010

Importierte Inflation (Kurzzusammenfassung)


 

  • Inflation im Ausland
  • inländische Unternehmen: vermehrter Absatz im Ausland (höhere Preise)
  • Exporte steigen
  • Importe sinken


     

Die Inflation wird auf drei Wege importiert:

1.)

  • inl. Unt. erhalten für Exporte ausl. Währung
  • fixierter WK à EZB muss zum Inlandskurs wechseln (Geldmenge Inland steigt)
  • Geldmengenerhöhung steht keine reale Gütermengenerhöhung gegenüber
  • nach Quantitätsgleichung (Mv=Py): steigende Preise im Inland -> Inflation importiert

2.)

  • Güter mit geringer Preiselastizität werden importiert (z.B. Erdöl – keine Substitute)
  • höhere Importpreise schlagen sich aufs inl. Preisniveau nieder (Preise steigen)
  • höherer Ölpreis -> Lohnsteigerung -> Lohn/Preisspirale -> Inflation im Inland

3.)

  • langfristiger Export von mengenbegrenzter Ware
  • Ware mit Grenzkosten i.d. Produktion, über dem Inlandspreis
  • Verknappung dieser Waren im Inland -> Preis steigt -> Inflation importiert


 

Die Finanzmarktkrise in Fachdeutsch



 
Zu Beginn des Schlamassels ist in Amerika ein regelrechter Häuserkaufboom entfacht. Immer mehr Menschen sehnten sich nach den eigenen 4 Wänden und wollten nicht mehr mit Nutten und Drogendealern in sogenannten "Trailerparks" wohnen. Sie gingen zur Bank und nahmen Kredite auf um sich ihren Traum zu gewährleisten. Viele Amis waren zusätzlich so gierig dass sie auf ihre Häuser (die dann eigentlich der Bank gehörten) noch zusätzliche Kredite aufnahmen für ein Auto oder einen Gorge Forman Grill oder was auch immer (ist weiterhin auch nicht so ausschlaggebend). Was man aber zuvor sagen muss ist, das in den USA Kredite keinen gesicherten festen Zinssatz haben wie z.B. bei uns. Das bedeutet dass man heute 1% Zinsen und nächsten Monat 10% bezahlen könnte , je nach Finanzlage. Da die Nachfrage nach Krediten so stark war , sanken die Zinssätze auf 1%-2% !! Außerdem kam das fatale hinzu. Die Banken vergaben "no Question" Kredite , das bedeutet dass sich jeder Obdachlose mal schnell Geld leihen konnte. (Subprimekredite) Die Forderungen der Banken konnten ja nicht auf der Bank sitzenbleiben, da die Bank aufgrund ihrer Bilanz sich nicht refinanzieren konnte. So wurden sogenannte Zweckgesellschaften gegründet und die Forderungen "ABS" den Zweckgesellschaften ausgelagert. So konnten die Banken sich refinanzieren (Teils durch ABS teils durch Zentralbank) und wieder Kredite ausgeben (TEUFELSKREISLAUF!!). Die Zweckgesellschaften mussten ja auch was mit den "ABS" machen und fasste sie zu CDOs zusammen, wobei Kredite mit unterschiedlichen Risiken (der eine hat was zur Sicherheit , der andere nicht) einfach zusammengefasst wurden und ein Durchschnitt-Ausfallrisiko gemacht wurde ! Diese CDOs wurden als ABCP (Wertpapiere) auf dem Investmentmarkt ausgegeben und natürlich aufgrund der großen Renditen und der guten Bonität (Durchschnittsrisiko!! ) von vielen vielen Investoren gekauft. Das war aber längst nicht alles! Zusätzlich wurden auch noch CDS ausgegeben die ein Ausfallriskio schützen sollen. Die CDS werden angeboten damit man entweder auf eine "Verbesserung oder Verschlechterung" der Bonität wettet. Das bedeutet wenn sich die Bonität des ursprünglichen Kreditnehmers verschlechtert, erhält der CDS Nehmer eine Ausgleichszahlung und kann weitere CDS natürlich günstiger kaufen. Die CDS Käufer können diese CDS natürlich im virtuellen Bankenmarkt beliebig weiterverkaufen und somit zahlreiche weitere "Wetten" abschließen ! Der eigentliche Stein, der ins Rollen gebracht wurde waren Kreditausfälle von irgendwelchen Kreditnehmern. Die Banken hatten Liquiditätsprobleme was sich natürlich auch auf die ABS weiter auswirkte! Da sich natürlich bei Kreditausfällen die Bonität des jeweiligen verschlechterte kamen die CDS ins Spiel , die den Sicherungsgebern natürlich Prämen zusicherten ! Die Banken waren dadurch überfordert und konnten oft den plötzlich auftretenden Forderungen nicht nachkommen. Falls die Sicherungsgeber die gekauften CDS beliebig fach weiterverkauft haben , waren sie natürlich selbst dran! Denn sie mussten ebenfalls zahlen! (Wette verloren)
Die Folge war, dass die Ratingagenturen die CDOs schlechter einstufen und somit ein Wertverlust zu Stande kam! Dieser Wertverlust machte sich auf die ABCPs (die ausgegebenen Aktien) bemerkbar, da diese natürlich ebenfalls an Wert verloren! Die Refinanzierung über ABCPs war also nicht mehr möglich und somit stockte auch die Refinanzierung der Banken. Viele gerieten in "Schieflage" , doch viele gingen Pleite ! Die eigentliche Krise, kam nicht wie von vielen geglaubt durch die vergabe von ABCPs zustande. Meiner Meinung nach wurden durch die "Ausfallversicherungen" CDS , Virtuelle Wetten unter den Banken abgeschlossen , ohne das die überhaupt in der Lage waren zu zahlen ! (Falls sie die Wette verlieren). Da das beliebig fach weiterging , kamen immer mehr Banken und Institute ins Boot und da dies eine neue Art von Bankengeschäften ist , vertrauten viele Blind auf die Ratings der Kredite (die in Wirklichkeit nur Durchschnittswerte der ABS waren).

 
Hier noch ein kleiner Film zu dem Schlamassel :

Link: Finanzkrise - CDS Kreditwetten


Donnerstag, 1. April 2010

Standortpolitik Greipel


 

Standplatz : Ort wo das Betriebsgebäude steht

Mikrostandort: Umgebung um den Standplatz

Makrostandort: Einzugsgebiet des Standplatz.


 

Standortfrage?

-Betriebsgründung

-Expansion

-Betriebsverlagerung

-Kooperationen


 

Markterschließungsstrategien:


 

  • Streustrategie beschreibt keine räumlichen Beziehungen zu zentralen Punkten. Auswahl erfolgt nach Primären Marktkriterien
  • Klumpenstrategie beschreibt die Abhängigkeit zu Zentrallägern. Konzentration auf Regionen. Stufenweise Expansion über Verkettung von Nestern.


 

Standortqualität


 

Harte Faktoren:

Steuern, Abgaben, Subventionen, Infrastruktur, Arbeitskräftequalifizierung (können direkt in die Bilanz eines Unternehmens einbezogen werden)


 

Weiche Faktoren:

Kulturangebot, Freizeitmöglichkeit, Bildungsangebot (Können nicht direkt erfasst werden , tragen aber indirekt zum Erfolg bei)


 

Standortfaktoren

-beschaffungsorientierte (Rohstoffe / Verkehrsanbindung /Transportkosten)

-arbeitsorientierte (Arbeitsmarkt / Arbeitskosten / Wohnwert )

-Infrastrukturelle (Verkehrsanbindung / Energiepreise / Abfallbeseitigung etc.)

-politisch/steuerliche ( Gewerbesteuer / Auflagen / Subventionen )

-absatzorientierte (Demografische Merkmale / Zentralität / Kaufgewohnheiten)


 

Analysemethoden des Standplatzes

-persönliche Inaugenscheinnahme mit Checkliste

-Verkehrszählungen

-Kundeninterviews

-Gehminutenmethode


 

Einzugsgebiet / Marktpotenzial (Gliederung in Primär , Sekundär , peripheres)

-Kreismethode (Befragung , Kfz Kennzeichen)

-Zeit-Distanz Methode (Gehminuten Distanz)

-Ökonomisches Modell (Gravitatiosmethode)


 

Die relevante Kaufkraft

-potenzielle Kaufkraft (alle Arten von Einkünften)

-kosumtive Kaufkraft ( jener Teil , der tatsächlich für den Konsum ausgegeben wird)


 

Marktpotenzial

-Berechnung mithilfe von Kaufkraft / Zentralität und Einzugsgebiet und Durchschnittsausgaben


 

Abschöpfungsanalyse

Berücksichtigung von Konkurrenz im eigenen Einzugsgebiet (Konkurrenzprofil)


 

Nutzenwertanalyse

-Faktoren festlegen

-Punkte Zahl festlegen

-Max immer 100 Pkt.

-Punktevergabe für jeden Standort

-Vergleich

Pro

+praktische Relevanz

+erweiterbar / austauschbar

+umfassende Betrachtung

+nachhaltiger Lerneffekt

Kontra

-teilweise subjektiv (viele Schätzungen)

-Erfahrung notwendig (wegen Schätzungen)

-Abhängigkeit von Quellen

-Gefahr auf Reduktion der Entscheidung auf Punkte

-Kriterien nicht überschneidungsfrei


 

Strategische Bewertung

Ist die Beschreibung einer vorstellbaren zukünftigen Situation.

  • Real CASE ( realistische Planung mit allen Bekannten Annahmen)
  • Best CASE ( optimistische Planung mit Veränderung der Annahmen)
  • Worst CASE (negative Veränderung der Annahmen)

Fazit:

Zeigt Schwachstellen auf

Berücksichtigt Veränderungen

Sensibilisierung der Entscheidungsträger

Fördert das Denken in Szenarien

Lerneffekt


 

Internationalisierungsstrategien

  • Kostengünstiger produzieren
  • Neue Absatzmärkte erschließen
  • Technologieerschließung
  • Abnehmern folgen


 


 

Klausurvorbereitung Recht


 

Insolvenzrecht – Theorie

Die Ziele des Insolvenzrechts:

§1 InSo – Gemeinschaftliche Befriedigung der Gläubiger (Primär)

Restschuldbefreiung des redlichen Schuldners (Sekundär)

  1. Liquidation (Verkauf sämtlicher Vermögensgüter)
  2. Übertragene Sanierung ( Unternehmen oder Sparte wird komplett verkauft)
  3. Sanierung des Schuldners selbst( Sanierung des Unternehmensträgers)

Eröffnungsgründe (alt):

  1. Stufe – Wenn Passiva die Aktiva übersteigen (Überschuldung) §17 InsO
  2. Negative Prognose für das Unternehmen (zukünftige Illiquidation) §18 InsO
  3. Überschuldungsbilanz auf Grundlage der Fortführungswerte

Eröffnungsgründe (neu):

  1. Überschuldung / Liquidität nicht gegeben
  2. Zukünftige Überschuldung absehbar

Arbeitsrecht Fälle

Fall 1)

Der Arbeitgeber könnte einen Anspruch gegenüber dem Arbeitnehmer auf Schadensersatz im vollen Umfang haben, da zwischen beiden ein Arbeitsvetrag nach §611 BGB besteht und hier durch die Beschädigung des Beamers eine eindeutige Pflichtverletzung gemäß §280 (1) BGB gegeben ist. Da der Arbeitnehmer den Beamer im Betrieb genutzt hat und diesen ohne jeglichen Vorsatz beschädigt hat, greift in diesem Fall §254(1) BGB wonach der Arbeitgeber das Betriebsrisiko zu tragen hat und somit auch für den Ersatz des Beamers aufkommen muss.

Fall 2)

A könnte einen Anspruch auf die Zahlung des Urlaubgeldes haben, da zwischen dem Arbeitgeber und A ein Arbeitsvertrag vorhanden ist. Jedoch ist in diesem keine Vereinbarung über solche Zahlungen getroffen. Desweiteren könnte A einen Anspruch gegenüber dem Arbeitgeber auf die Zahlung haben, da diese im gleichen Umfang schon 5 Jahre lang statt gefunden hat und demnach kam nach §151 BGB eine stillschweigende Annahme des Antrags des Arbeitgebers auf Urlaubsgeld zustande. Jedoch dürfte der Arbeitnehmer nicht nach Treu und Glaube vertrauen, da der Arbeitgeber diese Zahlung als "freiwillig" ausdrücklich gekennzeichnet hat. Aus diesem Grund hat A gegenüber dem Arbeitgeber kein Anspruch auf die Zahlung des Urlaubgeldes.


 

Fall3)

Zwischen A und der W AG ist ein Arbeitsvertrag nach §611 gegeben und ihm kann somit auch gekündigt werden. Die Kündigung wurde dem Fall nach ordentlich und fristgerecht gestellt. Die Kündigungsschutzklage wurde jedoch ein Monat nach dem Erhalt der Kündigung und somit die Frist von 3 Wochen die aus §4 KSchG hervorgeht überschritten. Demnach wird das Arbeitsgericht die Kündigungsschutzklage abweisen.

Fall 4)

Zwischen G und A besteht kein Arbeitsvertrag nach §611 BGB. Die Einschränkung dass das MuschG keine Anwendung finden soll ist rechtswidrig und würde nach § 139 BGB diesen Vertrag unwirksam machen. In diesem Fall würde aber das Arbeitsrecht nicht dem Schutzzweck des Arbeitnehmers bewirken, sondern zu rechtswidrigen Zwecken des Arbeitgebers missbraucht werden. In diesem Fall ist die rechtswidrige Einschränkung des Arbeitgebers eine Nebenleistungspflicht. Der Vertrag ist somit gültig und die Nebenleistungspflicht des "Verzichts auf Mutterschutz" findet aufgrund der Teilnichtigkeit keine Anwendung.


 

Fall 5.1)

Zwischen dem Arbeitnehmer A und der Brutto AG besteht ein Arbeitsvertrag und somit kann die Brutto AG das Arbeitsverhältnis kündigen. Die Erklärung der Kündigung durch die Brutto AG fand am 21.03.2007 statt und war nach §622 (2) BGB fristgerecht und ordentlich. Der Grund der Kündigung waren die privaten Telefonate, die vom Arbeitsplatz aus getätigt wurden. Demnach kommt nur eine Kündigung durch verhaltensbedingte Gründe nach §1 Abs. 2 KSchG in Betracht. Die Brutto AG hat 100 Mitarbeiter und keinen Betriebsrat somit ist das KSchG gem. §1 und §23 KSchG anwendbar. Die privaten Telefonate des Arbeitnehmers A sind eine Verletzung der Nebenpflicht und eignen sich somit als Kündigungsgrund. Die Brutto AG hat dem Arbeitnehmer A keine Möglichkeit eingeräumt sein Verhalten zu ändern und ihn nicht abgemahnt. Somit besteht die Möglichkeit für eine positive Verhaltensänderung. Die Klage ist nach §1 (1) KSchG rechtsunwirksam da sie nach §1 (2) sozial ungerechtfertigt ist, denn die Brutto AG hat den Arbeitnehmer A nicht abgemahnt sondern wurde lediglich von einem Kollegen darauf angesprochen, welcher aber keine zum Abmahnen berechtigte Person darstellte.

Fall 5.2)

Da die Kündigung am 21.03.2007 dem Arbeitnehmer A zugestellt wurde und die Kündigungsschutzklage am 22.04.2007 erhoben wird, liegt ein Zeitraum von einem Monat dazwischen. Die Klagefrist von drei Wochen laut §4 KSchG ist überschritten und demnach wird das Arbeitsgericht die Klage abweisen.


 


 


 

Dienstag, 30. März 2010


Zusammenfassung/Klausurvorbereitung
E-Commerce im Handel – Detzel – 4. Semester

  1. Begriff E-Commerce (sinngemäß)
  • "E-Commerce" = elektronischer Handel
  • Anbieter / Nachfrager tauschen Produkte auf Online-Weg aus
  • Wirtschaftsgüter (Waren/Dienstleistungen) gegen Entgelt elektronisch angeboten
  • E-Commerce Umsatz = Wert der übers Netz bestellten Waren/Dienstleistungen


Geschäftsmodell im E-Commerce


  • Verkauf & Vermietung

    • einfachste Handelsbeziehung zw. Zwei Parteien
      • Autovermietung, E-Postfach (gmx, web.de, …)

  • Nutzungsrechte und Lizenzen

    • genauer: "Verkauf von Nutzungsrechten"
      • musicload, napster, itunes music store

  • werbefinanzierte Inhalte

    • Internetnutzer erhält kostenlose Inhalte/Dienstleistungen vom Anbieter, der wiederum im Hintergrund Geschäftsbeziehungen mit dem werbenden Unternehmen hat
      • freemailer (gmx, web.de), youtube, t-online, …

  • Vermittlung
    • keine direkte Liefer-/Leistungsbeziehung zwischen Vermittler/Anbieter

    • der Vermittler übernimmt die Vermarktung
      • Immobilien, Flugbörsen, Expedia, ...


  1. Elektronische Beschaffung (E-Procurement)


Ziele der Beschaffung über elektronische Marktplätze:

  • Beschleunigung ("time is money")
  • Prozesskosten senken
  • Produktauswahl erhöhen
  • Produktkosten senken
  • Lieferantenauswahl erhöhen
  • Zentraleinkauf (Bündelung, Preise)
  • Nachfragemacht bündeln


( → mögliche Klausurfrage dazu "Welche Ziele könnten Unternehmen mit E-Procurement verfolgen?")



Die Eignung der Produkte zur elektronischen Beschaffung steigt, je …

  • einfacher der Transport
  • höher der Standardisierungsgrad
  • geringer die Komplexität
  • höher der Normierungsgrad (Din XYZ) ist.


Mögliche Probleme des E-Procurement:

  • Lieferant bietet Produkte nicht online an
  • Produkte für elektronische Beschaffung ungeeignet
  • fehlendes Know-How im Unternehmen
  • zu hohe Einführungskosten
  • zu hohe laufende Kosten
  • Widerstand/Ängste im Unternehmen


  1. Elektronischer Absatz


Multi-Channel-Vertrieb

  • Unternehmen hat mehr als einen Vertriebskanal
  • im Handel meist: Verbindung von einem klassischen Vertriebskanal (stat. Laden und Katalog-Versandhandel) mit dem Internet-Vertriebskanal


Multi-Channel-Effekte


  • Wechselwirkungen, die sich innerhalb des Multi-Channel-Systems ergeben
    • z.B.: Kannibalisierungseffekte der Vertriebskanäle untereinander
    • Verbraucherinformation online und kauf im stat. Laden (und umgekehrt)
    • bei welchen Produkten neigt der Käufer zum Multi-Channel-Shopping?
    • Beratungsklau


Vorteile/Chancen für die Nachfrage:

  • Multi-Channel-Kaufanbahnung
  • mehr Umsatz durch größeren Markt
  • Kundenaquise
  • höherer Anteil an den Kundenausgaben ("share of wallet")
  • Erhöhung der Bestellfrequenz
  • bei Multi-Channel-Unt. gg. reine Intershops: vermeiden von Vertrauensbruch
  • bei Multi-Channel-Unt. gg. stat. Handel: Image aufpolieren


Nachteile/Risiken:

  • Verwirrung der Kunden zwischen den Kanälen (Preise, Sortiment)
  • Kunden werden preissensitiver durch mehr Vergleichsmöglichkeiten
  • weniger Impulskäufe, da Kunden vermehrt auf dem Bestellweg kaufen


Vorteile/Chancen für die Anbieter:

  • bei Einstieg auf vorhandene Infrastruktur aufsetzen (Initialkostenvorteil)
  • Synergien zwischen den Kanälen (Kosten- oder Nutzenvorteil)
  • Aufbau von Markteintrittsbarrieren


Nachteile/Risiken:

  • Kannibalisierungseffekte der Kanäle (Mehrkosten des Online-Auftritts gg. geringen Mehrumsatz)
  • erschwerte Erfolgsrechnung der einzelnen Kanäle
  • Erhöhte Komplexität(skosten)






→ weiter nächste Seite



"Folgen" und Zusammenfassung der Multi-Channel-Kaufanbahnung





  • Kannibalisierungsbefürchtungen sind meist übertrieben
  • Anbahnung von stat. Käufen stellt bedeutenden Wertbestandteil des Internet dar
  • → Multi-Channel-Unt. im Vorteil gg. Einkanal-Konkurrenten


Planung, Organisation und Realisierung von E-Commerce Projekten (S. 24)

Der Prozess im Überblick



Planung Konzeption Realisierung Betrieb & Wartung Controlling



Planung: (S. 24)


  • Definition der E-Commerce Ziele
    • S pezifisch
    • M essbar
    • A ngemessen
    • R elevant
    • T erminiert

  • Wettbewerbsvergleich
    • stationär kennt man seine Mitbewerber // Internet: riesen Zahl der Mitbewerber

  • Budget/Terminplanung
    • realistische Kalkulation

  • Projektorganisation
    • betrifft alle Fachabteilung Meilensteine


Konzeption: (S. 24)

  • Anforderungskatalog aus Betrieber- / Nutzersicht

  • Technologieauswahl (Shopsystem)
    • Eigenentwicklung
    • Kauf-/Lizenzlösung
    • Open Source Lösung
    • Mietshop
    • Outsourcing/Full E-Commerce Services


Realisierung: (S. 27)

  • Realisierung der Einzelkomponenten
  • Prototyping
  • Test und Qualitätssicherung


Betrieb & Wartung: (S. 28)

  • Schulung und Training
  • Content- & Datenpflege


Erfolgskontrolle (Controlling): (S. 28)


  • Tracking des Kaufverhaltens und der Systemnutzung
    • Kennzahlen
    • Webtool zur Analyse (googel Analytics)
    • Auswertung


Zahlungsverfahren für den E-Commerce

magisches Dreieck der Anforderungen aus Händlersicht:

  • Kosten
  • Schutz vor Zahlungsausfällen
  • Akzeptanz der Kunden


Arten des klassischen Zahlungsverkehrs:


  • Rechnung
    • keine Kontodaten anzugeben
    • flexible Zahlung
    • Händler muss in Vorleistung treten (Risiko)

  • Nachnahme
    • teurer für Kunde
    • Bezahlung erst bei Lieferung (+)
    • Händler muss lange auf Geld warten (-)
    • hohe Kosten bei Retoure (-)
    • nur bei hochwertigen Produkten sinnvoll

  • Lastschriftverfahren (ELV)
    • Sicherheitsbedenken beim Kunden (-)
    • Rücklastschrift möglich (+Gebühren) (-) für Händler

  • Vorauskasse
    • Kunde muss in Vorleistung treten (-)
    • Vertrauensfrage
    • geringstes Risiko für Händler
    • Überwachung des Zahlungseinganges von Nöten

  • Kreditkarte
    • Vertrauensfrage
    • technischer Aufwand


Internetzahlungsverfahren:

  • Zahlung via Intermdiär (Verfahren wie Paypal, moneybookers, ...)
  • Online Banking
  • Guthabenkarten (wie Handy Prepaid Karte)


E-Mail Marketing: Dialog über den virtuellen Postweg

Definition

  • Einsatz von Email um mit Kunden in direkten Dialog zu treten

  • zeichnet sich aus durch
    • Versendung von Werbebotschaften/Informationen per Email
    • Emails werden nicht ohne vorherige Erlaubnis zugestellt
    • sämtliche zugehörige Maßnahmen im Marketing-Mix integriert sind


rechtliche Aspekte (S. 39 ff.)


  • Einwilligung ("Permission")
    • "Single Opt-In" (einfache Registrierung mit Emailadresse → Missbrauch!)
    • "Confirmed Opt-In" (autom. Bestätigung nach Reg. Mit Abmeldemöglichkeit)
    • "Double Opt-In" (autom. Bestätigung mit Link zur Bestät. d. Reg.)

  • wichtig bei Einwilligung:
    • Eindeutige, bewusste Handlung
    • Einwilligung muss kontrolliert werden
    • Inhalt der Einwilligung muss jederzeit abgerufen werden können
  • Abbstellmöglichkeit
  • Datensparsamkeit
  • Anbieterkennzeichnung
  • Datenschutzhinweise
  • Nutzungsprofile
  • Grundsatz der Wahrheit und Klarheit (.--> Werbung)


Formen des Email-Marketing

  • eigner Email-Newsletter
  • Aktionsbezogene Mailings
  • Anzeigenschaltung und Sponsoring in fremden Newslettern
  • Standalone Mails
  • Email Abruf/Email Responder


Gestaltung von Emails

  • Plain Text
  • html
  • Multipart
  • Flash
  • Video-Mail


Inhalte von E-Mailings


  • Absender:
    • Firmenname & Adresse
    • ggf. Name des Verfassers im Absender

  • Betreffzeile
    • wichtigster Nutzen/Highlight der Email
    • keine Spam-Unworte/Sonderzeichen
    • als Handlungsaufforderung formuliert
    • verschleiert nicht den Charakter der Mail (Werbung)
  • Emails personalisieren über Datenbankfelder
  • Email Inhalte priorisieren (basierend auf Interessensgebieten der User)
  • Versandzeitpunkt individualisieren (häufig bei treuen Kunden, selten bei Geleg.)
  • Inhalte individualisieren (eigentliche Stärke des Emailmarketing)


Adressen im Email Marketing

  • Adressengewinnung = maßgeblicher Kostenfaktor im Email-Marketing

  • Adressgewinnung
    • Integration der Newsletteranmeldung auf eingener Website
    • Darstellung aller benötigten Informationen (Datenschutz, Kosten, Abbstellmöglichkeit, etc)
    • Bekanntmachung durch Onlinewerbung
    • Adressmiete mit Einverständnis bei Fremdanbieter

  • Fremdadressen
    • entscheidend ist Seriosität des Anbieters
    • Finger weg von Adressen ohne Permission!
    • Qualität der Adressen hinterfragen ("info@firma.de")


Der Email-Versand


  • Versandfrequenz
    • Email = flüchtiges Medium
    • "gut 2 Wochen – maximal 2 Monate"

  • Versandzeitpunkt
    • Nachtversand = schlecht (Emails landen mit Rest im Postfach)
    • Freitag = schlecht (viele räumen nur Büro auf)
    • abhängig von Kundengruppe (Logfiles vom Server kontrollieren)


Responsemanagement

  • Antworten der Kunden auf Email-Aktionen

  • wichtig dabei:
    • Schnelligkeit der Beantwortung
    • persönlich formuliertes Schreiben
    • qulitativ hochwertige Aussagen
    • juristische Verbindlichkeit
    • generell: manuelles Management von Inbound Mails vs. Email-Response-Management-System (ERMs)


Erfolgsfaktoren in der Zusammenfassung:



Permission:

  • versenden nur mit Einwilligung (mind. Confirmed opt-in)
  • Abgrenzung v. "schwarzen Schafen" - offener Umgang: Datenschutz/Permission


Relevanz:

  • nur Mailing wenn auch was zu sagen
  • Lesernutzen hat oberste Priorität


Bekannter Absender:


  • aussagekräftige Absenderadresse
    • Rechtsvorschriften!
    • Öffnungsrate der Emails


Interessante Betreffzeile:

  • Betreffzeile = Tranport des wichtigsten Nutzenargument
  • dabei Rechtsvorschriften beachten (Verschleierung d. Kommerziellen Charakters!)


Gutes Inhaltskonzept:

  • Inhalte persönlich, leserfreundlich strukturiert und prägnant
  • interessanteste Inhalte zuerst (Leserfreundlich!)


Personalisierung:

  • persönliche Begrüßung des Empfängers = MUSS!


Individualisierung:

  • Emailinhalte abgestimmt auf pers. Bedürfnisse, Interessen, Wünsche d. Zielgruppe
  • dazu Nutzung der Kundendaten
  • Individualisierung = Relevanz beim Kunden


Passendes Format:

  • Multipart Format um maximale Lesefrequenz zu erhalten
  • ggf. Wahl durch den Leser welches Format
  • vor dem Versand Lesbarkeit bei den Providern prüfen
Handlungsaufforderung:

  • Leser explizit zur Handlung auffordern
  • mit Links auf spezifische Seite verweisen (nicht Startseite!)
An- und Abmeldeprozess:

  • Rechtsvorschriften einhalten
  • abmelden so einfach wie möglich machen (Link/Hinweis in jeder Email)
  • optischen Wert auf gut strukturierte Prozesse (Usability!)


Adressgenerierung:

  • Newsletteranmeldung im sichtbaren Bereich der Startseite
  • Newsletteranmeldung in jeden Bestell-/Registrierungsvorgang integrieren
Versandfrequenz und Zeitpunkt:

  • regelmäßger Versand (→ zeugt von Zuverlässigkeit)
  • Änderung nur in Ausnahmefällen
  • für jede Zielgruppe optimale Versandzeit und -frequenz herausfinden
Suchmaschinen-Marketing (S. 51 ff)

(SEM = Search Engine Marketing)
  • Maßnahmen und Instrumente um eigene Homepage in Suchdiensten zu platzieren
  • Ziel: Listung möglichst weit oben → Sichtbarkeit für potentielle Kunden
  • grundsätzlich: generisches vs. bezahltes Suchmaschinenmarketing
  • wichtige Erfolge nur im Zusammenspiel von beiden Varianten


Ziele des generischen Suchmaschinenmarketings:
  • gefunden werden ohne dafür zu bezahlen

  • → Suchmaschinenoptimierung
    • SEO (Search Engine Optimizing)
  • technischer Background von Nöten
  • On Page Optimierung (auf der eigenen Seite)
  • Off Page Optimierung (Maßn. auf fremden Seiten zur Steigerung der Popularität)
  • Vorteile des gener. SEM: kostenlos / Glaubwürdigkeit höher
Bezahltes Suchmaschinenmarketing:
  • gezieltes Erkaufen von Werbeplatzierungen
  • geschaltete Anzeigen erscheinen bei bestimmten vordefinierten Suchbegriffen
  • Bezahlung pro Klick auf Link
Keyword Analyse: (dauert ca. 4-6 Monate bis sich Ergebnisse zeigen!)

  • Begriffe suchen, die die eigenen Produkte beschreiben
    • auch bei Mitbewerbern! (Quelltext der Seite "meta tags")
  • diese Begriffe auf tatsächliche Anfragebegriffe spiegeln
  • Bereinigung der Begriffe (unnötige aussortieren)
  • ausreichend Zeit und Sorgfalt verwenden! Hiervon hängt das Projekt u.U. Ab!
Generisches SEM:
  • TEXT³ – nur das kann der Spider lesen!
  • mit erfahrenen Partnern zusammen arbeiten!
  • Internet Auftritt regelmäßg prüfen/anpassen
  • Anpassungen brauchen Zeit bis zur Wirkung!
Bezahltes SEM:
  • teuren Wettbewerb um populäre Begriffe vermeiden
  • ansprechende Anzeigentexte!
  • Ggf. auf extrem teure Top Platzierung verzichten und 2./3. Position wählen
  • nur für Unternehmen tatsächlich relevante Begriffe verwenden
  • ggf. einzelne Wörter von der Suche ausschließen
  • Suchwort im Anzeigentext!
  • Verlinkung der Anzeige gleich auf Seite!
  • Regelmäßge Überprüfung des Kampagnenerfolges!
  • Keywordauswahl, Anzeigentexte ständig prüfen!

Zusätzlich zur Vorbereitung: Fragebogen und Übungen lesen!
Zusammengefasst von Simon Düning / unerlaubte Vervielfältigung wird mit persönlicher Züchtigung nicht unter einem Jahr bestraft!

Klausurvorbereitung Strategie und Kommunikation Bock

Klausurvorbereitung Strategie und Kommunikation Bock


3M des Marketing

Marketing als

  1. Mission = Firmenphilosophie

    (Unternehmen auf Kundenwünsche ausgerichtet)

  2. Methode = strat. Marketing

    (Einsatz der Instrumente: Segmentierung, Zielgruppenausrichtung, Marketing Planung-/Kontrolle, CI)

  3. Mittel = operatives Marketing

    (Einsatz der Marketing-Instrumente (4P), Umsetzung des Marketingplans


7P des Marketing

  1. product (Qualität/Ausstattung/Gestaltung/…)
  2. price (Listenpreis, Rabatte, Nachlässe, Fristen, Finanzierung)
  3. place (Distributionskanäle, Marktabdeckung, Transport)
  4. promotion (Werbung, pers. Verkauf, VKF, PR, …)
  5. people (Bedürfnisse,Wünsche)
  6. physical factors (Umfeld der Leistung / "Das Ambiente drum rum")
  7. processes (der Prozess der Warenbewegung)



5M of Advertising


  1. Mission (Werbeziele)
    1. monetäre
    2. nicht monetäre Ziele
  2. Money (Werbebudgets)

    Budgetierung nach

  • Finanzkraft
  • Umsatz
  • Wettbewerb
  • nach den gestellten Zielen & Aufgaben
  1. Message (Werbebotschaft)
    1. mögliche Botschaftsinhalten
    2. Bewertung der Alternativen
    3. Visuelle und verbale Gestaltung der Botschaft
  2. Media (Werbeträger/Medienbelegung)
    1. Reichweite, Frequenz
    2. Medienwahl
    3. Timing des Medieneinsatzes
  3. Measurement (Werbewirkung)
    1. kommunikative Wirkung der Werbung
    2. Verkaufswirkung der Werbung


  • Im Bezug auf "cyberfood24.de":

Mission

Marke etablieren

à Bekanntheitsgrad in der relevanten ZG auf 80% steigern (1 Jahr)

Money

Budgetierung nach den gesetzten Zielen

Message

produkt- und zielgruppenorientiert, anwenderfreundlich

Media

Werbung im Internet

+ Printwerbung in Fachzeitschriften

Massenwerbung (einfaches Layout)

Measurement

Erfolgskontrolle durch Umsatzbetrachtung


Positionierung – S. 38

"Wo ist das Image bei mir als Kunde verankert?" à USP à Platz 1 im Kopf des Kunden!

  • beschreibt die Position der Marke im Markt (Abgrenzung zum Wettbewerb)
  • Hauptgrund für Konsumenten, diese Marke zu wählen
  • basiert auf einer, oder mehreren Antworten auf die "5Ws"
    • WER soll angesprochen werden?
    • WARUM sollte ich diese Marke wählen?
    • WO kann ich die Marke kaufen/konsumieren?
    • WANN ist die Marke genau richtig?
    • WAS ist/bietet die Marke?


Kriterien der Zielgruppenbestimmung

Allgemeine Verbrauchermerkmale

  1. Geographisch

    Stadt, Land, PLZ, Nielsen-Gebiete, GfK-Gliederung

  2. Demographisch

    Alter, Geschlecht, Familienstand, Kinderzahl, Haushaltsgröße

  3. Soziographisch

    Einkommen, Kaufkraft, Bildung, Beruf, Schichtzugehörigkeit

Spezielle Verhaltensmerkmale

  1. Psychographisch

    Motive, Life-Style, Werte, Einstellungen, Kaufabsichten

  2. Informationsverhalten

    Mediennutzung, -gewohnheiten, Kommunikationsverhalten

  3. Kaufverhalten

    Einkaufsstättenwahl, Markenwahl, Kundenstatus (Erst-/Stammkunde)

  4. Verwendungsverhalten

    Verwendungsart, -intensität, -zeit, -umfeld


Satz/Grafik von Laswell

"Wer sagt was zu wem über welchen Kanal mit welcher Wirkung?"

Sender (wer) -->
Nachricht wird verschlüsselt
-->
Botschaft (sagt was)
-->
Verschlüsselung
-->
Empfänger (zu wem)
-->
Distanzen/Mittel (über welchen Kanal)
-->
Wirkung/Rückmeldung/ Störsignale (mit welcher Wirkung)

Klausurvorbereitung Bock


 

Die 3 Ms des Marketings:

  1. Marketing als Mission:

    Das gesamte Unternehmen ist auf die Wünsche der Kunden ausgerichtet.

  2. Marketing als Methode:

    Einsetzung der strategischen Instrumente (Marktsegmentierung/Zielgruppen-Ausrichtung/Marketing-Planung und Kontrolle/ Ci

  3. Marketing als Mittel:

    Einsetzung der 4Ps zur Umsetzung des Marketing Plans


     

Die 7Ps des Marketings:

  • Prodouct
  • Price
  • Placement
  • Promotion
  • People
  • Process
  • Physical Evidence (Ausstattung / Service)

Die 5Ms des Marketings:

  • Mission (Festlegung der Werbeziele)
  • Money(Bestimmung des Werbebudgets)
  • Message(Entscheidung zur Werbebotschaft)
  • Media (Entscheidung zur Werbeträgerbelegung)
  • Measurement(Beurteilung der Werbeentwicklung)

Direktmarketing <-> Werbung:

Als Direktmarketing bzw. Direktvermarktung (auch Direct-Response-Werbung) oder Dialogmarketing wird innerhalb der Marktkommunikation des Marketing jede Werbemaßnahme bezeichnet, die eine direkte Ansprache des möglichen Kunden mit der Aufforderung zur Antwort enthält. Die nachfolgende Stufe im Marketing ist der Direktverkauf.(RESPONSE MARKETING)

Als Werbung bezeichnet man lediglich das Werben eines Unternehmens oder eines Produktes. Es wird kein Response erwartet und somit ist ein Messen des Erfolges nahe zu unmöglich!

Kriterien der Zielgruppenbestimmung:

Allgemeine Merkmale

  • Geographisch (Städte,Länder,Regionen)
  • Demographisch(Alter, Geschlecht,Familienstand)
  • Soziographisch(Einkommen,Kaufkraft,Bildung)

Spezielle Verhaltensmerkmale

  • Psychografisch(Motive,Life-Style,Präferenzen)
  • Informationshaltenverhalten(Mediennutzung,Gewohnheiten,Kommunikation)
  • Kaufverhalten(Ladenwahl,Markenwahl,Kaufverbundenheit)
  • Verwendungsverhalten(Art,Zeit,Umfeld)

Positionierung

Beschreibt die Position der Marke im Markt und den Hauptgrund für Konsumenten diese Marke zu wählen.

5Ws:

  • WER ? (Zielgruppe)
  • WARUM? (USP)
  • WO? (Distributionsstufen)
  • WANN? (Wann ist die Marke das richtige?)
  • WAS? (Was bietet die Marke/ Leitbild)

Kommunikationsmodell nach Lasswell

"Wer sagt was zu wem über welchen Kanal mit welcher Wirkung?"

SENDER-> Verschlüsselung -> Botschaft(Medien) -> Entschlüsselung-> Empfänger -> Wirkung -> Rückmeldung -> SENDER

Dazwischen gibt es jede Menge Störsignale die die Übertragung der Botschaft stören können.